Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)

Hauptanwendungen:

Tinktur: bei Blasen- und Harnwegsinfekten

Frisch- und Pulverform: Vorbeugung von bakteriellen Infekten, Stärkung des Immunsystems

In Kombination mit Meerrettich hat es noch eine positive Wirkung auf den Magen- und Darmtrakt.

 

Nebenwirkungen:
Kinder unter 5 Jahren sollten die Pflanze meiden.

Die Kapuzinerkresse stammt aus Peru und ist bereits in den meisten heimischen Gärten anzutreffen. Wenn Sie sie noch nicht in ihrem Garten haben, kann ich dies nur empfehlen. Sie eignet sich auch sehr gut als Balkonpflanze.

Der wichtigste Inhaltsstoff der Kapzuinerkresse ist das Senfölglykosid, außerdem hat es viel Vitamin C und B, Flavonoide, Mineralstoffe (Eisen, Kalium, Magnesium, Schwefel).

Die Kapuzinerkresse ist ein hervorragendes Heilkraut mit einer hohen antibiotischen Eigenschaft, sowohl in Tinktur- als auch in Pulverform.
(Quelle: Gottfried Hochgruber - Heilkräuter - Die Apotheke der Natur)

Was kann man alles aus der Pflanze machen?

Die Tropaeolum majus ist eine sehr vielseitige Pflanze, an der man bis weit in den Herbst hinein ernten kann. In Frischform eignet sie sich hervorragend als Speisezusatz in Salat, Saucen, Pesto. Sie kann auch dem Essig oder Salz hinzugefügt werden. Die frischen Knospen kann man zu Kapern verarbeiten. Die Samen einfach trocknen und schon hat man für das kommende Jahr eine neue tolle Pflanze zur Verfügung.



Beinwell (Symphytum offizinale)

Der Beinwell ist eine mehrjährige wildwachsende Pflanze, die an feuchten Standorten anzutreffen ist. Sie gehört zu den Raublattgewächsen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Beinwells sind die Schleimstoffe, Gerbstoffe, Allantoin (wundreinigend, zellerneuernd für Gewebe, Haut und Knochen) und das verpönte Pyrrolizidinalkaloid (leberschädigend).

Der Beinwell ist eine hervorragende Pflanze zur Konchenstärkung und wird daher bei Knochenbrüchen, Gelenksschmerzen, Arthrose aber auch bei Sehnen- und Bänderverletzungen, Schleimbeutelentzündungen sowie Osteoporose eingesetzt.

(Quelle: Gottfried Hochgruber - Heilkräuter - Die Apotheke der Natur)

Hauptanwendungen:

 

Man verarbeitet die Wurzel des Beinwells.

 

Salbe/Gel: auf intakter Haut max. 3 Woche lang
Tinktur: zur Salbenbeigabe

Nur äußerlich anwenden!!!

Bildergebnis für Beinwell

Nebenwirkungen:
Wegen der leberschädigenden Pyrrolizidinalkaloide darf Beinwell nicht innerlich eingenommen werden. Außerdem wird eine Anwendungsdauer von maximal

3 Wochen empfohlen.